Ich ertrinke.
- 4. Mai
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Nicht wirklich im Wasser. Denn Schwimmen finde ich doof. Deswegen wurde es mit dem Triathlon auch nie etwas. Ich habe das Gefühl in dem Suff der Depression und all den Problemen und meinem Leid zu ertrinken und es ist weit und breit kein Rettungsboot in Sicht. Ich versuche schon so lange mich irgendwie über Wasser zu halten und kämpfe gegen den Sturm und die hohen Wellen an und schwimme gegen die Strömung, die mich immer weiter raus zieht. All meine Päckchen hängen wie Blei an mir dran und machen es immer schwerer sich noch an der Oberfläche zu halten. Meine Kräfte verlassen mich. Zur Zeit sehe ich gar kein rettendes Land mehr, gar keinen Ausweg. Es erscheint alles hoffnungslos. Es kommen immer mehr Probleme hinzu, die mich weiter runterziehen. Nur die Probleme ohne Depression wären schon Mist aber seit die Depression über allem liegt und alles freudlos und sinnlos erscheint, erscheint jedes zusätzliche Problem, alles was zusätzlich Sorgen bereitet, als sei es nicht zu bewältigen. Und so werde ich immer mehr unter Wasser gezogen und habe langsam keine Kraft mehr gegen den Sog anzuschwimmen. Wozu auch noch? Mittlerweile frage ich mich oft, ob es nicht leichter wäre einfach nicht mehr zu kämpfen, sondern einfach unterzugehen.
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