Zu viel.
- jpfuetzenreuter2
- 2. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Ich bin zu viel. Anstrengend, belastend, einschränkend, einengend. Ich mache Druck, ein schlechtes Gewissen, Schuldgefühle. Ich bin verletzend und manchmal zu laut. Dann wieder ganz leise und traurig und hilflos und überfordert und damit bin ich wieder einschränkend und erzeuge Druck und bin anstrengend und zu viel … einfach zu viel. Man fragt mich wie es mir geht. Scheiße, schlecht, sehr schlecht. Auf einer Skala von 1-10? -10. Ich bin traurig und weiß nicht warum, ich fühle mich leer und und hoffnungslos und habe an gar nichts mehr Freude. Freude? Was ist das. Oh nein! Eine solche Antwort? Eine ehrliche Antwort. Meine fucking Gefühle. Die sind zu viel, zu belastend. Die machen Druck, schränken ein, engen ein. Mann muss ja für mich die psychisch kranke, die traurige, die einsame da sein. Auch wenn man es gar nicht immer will? Auch wenn man tausend andere Dinge tun will. Unbeschwert sein will, Beachvolleyball mit der Kollegin spielen will, mit den Kumpels Sachen machen will die man halt so macht. Aber da ist der Druck, das schlechte Gewissen. Unfair, denn es wurde doch gefragt wie es mir geht. Ok, Fazit: ab jetzt nicht mehr ehrlich sein. Gar nicht mehr antworten. Stumm sein. Alleine kämpfen, alleine leiden. Um nicht mehr zu viel zu sein. Um weniger Last zu sein.
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